• Björn Birke

Allegra Kitchen – Teil 3

Am besten ist es wohl mit dem Wort Trockengewürzmischung beschrieben und das englische "Rub"erklärt auch gleich, was mit dieser zu tun ist: das Fleisch (oder auch Fisch, Gemüse, Tofu) wird damit eingerieben, damit – nach einer gewissen Einziehzeit – die Kräuter und Gewürze in das Fleisch übergehen, es würzen und bestenfalls den Eigengeschmack hervorheben. In den USA weit geläufig, ist diese Art der Fleischbehandlung hier zu Lande im Gegensatz zum feuchten Marinieren erst noch im Kommen, hat aber bereits viele Fans. Es gibt einige Vorteile gegenüber Marinaden, die in den USA im übrigen "Wet Rubs" genannt werden.

Es ist nicht nur leichter zu verarbeiten und Reste müssen nicht entsorgt werden – ein Rub lässt beim Grillen oder Braten durch den karamelisierenden Zucker auch eine feine Kruste entstehen. Und wer eher das Marinieren bevorzugt, ist mit einem Rub dennoch gut beraten, denn durch Zugabe von ein wenig Öl entsteht in Windeseile eine Feuchtmarinade. Man braucht daher nicht noch ein zusätzliches Produkt. Beim Ruben darf man auch gerne großzügig sein und die Mischung regelrecht einmassieren. Sollte man einmal Geflügel am Start haben, verrät der Profi, dass zusätzlich zum Einreiben der Haut auch zwischen Haut und Fleisch gearbeitet werden sollte, damit der Geschmack übergeht. Für unseren heutigen Rezeptvorschlag haben wir uns ein feines Stück Rumpsteak vom Almochsen besorgt.

  1. Rumpsteak großzügig mit Tiroler Gin Rub einmassieren

  2. in einen Klarsichtbeutel geben und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen

  3. Rub grob abreiben

  4. Steak grillen oder braten bis zum gewünschten Gargrad (wir empfehlen indirektes Grillen)

Mahlzeit! Zum Essen einen leckeren Rotwein oder ein kühles Bier – und im Anschluss einen Allegra Alpine Lifestyle Gin pur genießen!


Eigene Rezeptideen gerne wieder uns schreiben oder posten #TirolerGinRub.